Lukaskirche Kunreuth
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

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Diakonieverein
Der Diakonieverein Kunreuth besteht seit 14. November 1981. Seine Aufgabe war es, die ambulante pflegerische Betreuung im Raum Kunreuth, Ermreus, Mittel- und Oberehrenbach zu organisieren. Zugrunde lag ein Beschluss des Landkreises aus den siebziger Jahren, vier Sozialstationen zu gründen, drei getragen von der Caritas, eine getragen vom Diakonischen Werk mit Sitz in Gräfenberg. Nach einigen Startschwierigkeiten wurden vier kleine Diakonievereine gegründet: Thuisbrunn, Egloffstein, Affalterthal und Kunreuth. Die Station, die ihren Sitz in Thuisbrunn erhielt, sollte die Gebiete abdecken, die noch nicht durch andere Sozialstationen versorgt wurden. Im Herbst 1982 konnte die erste Schwester angestellt werden. Inzwischen ist Thuisbrunn mit der Station Gräfenberg vereinigt. Die Mitarbeiterzahl umfasst jetzt 17 Personen, darunter 14 Pflegekräfte.

Da das Diakonische Werk Gräfenberg zwischenzeitlich mit dem Diakonischen Werk Bamberg zusammengeschlossen ist, was ein effizienteres und kostendeckenderes Arbeiten ermöglicht, hat sich auch die Aufgabe der Diakonievereine gewandelt. Dennoch ist die Unterstützung der für unseren Bereich tätigen Sozialstation eine der Hauptaufgaben geblieben. In der 2001 neu beschlossenen Satzung heißt es: „Der Verein will eine zeitgemäße Form der Diakonie unter den in der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Kunreuth ... gegebenen Verhältnissen üben. Er will überall dort tätig werden, wo Menschen seiner Hilfe und Betreuung bedürfen. Dies geschieht insbesondere durch Förderung ... der Diakoniestation Thuisbrunn“ (§ 2, 2).
Engagiert widmet sich der Vereinsvorstand dieser nicht immer leichten Aufgabe. Soziale Verantwortung aus christlicher Überzeugung zu praktizieren, gehört zu den Kernaufgaben einer Gemeinde.

Heute wird der Verein von einem vierköpfigen Vorstand geleitet: Erwin Alt (1. Vorsitzender), Kurt Moes (2. Vorsitzender), Gabriele Wohlhöfer (Schriftführerin), Heinz Ulm (Kassier).

Als sein besonderes Anliegen sieht der Vorstand:

  • im Verein Mittel zu erwirtschaften - nicht zuletzt durch die Beiträge und Spenden der Mitglieder - durch die die nie kostendeckende Arbeit der Schwestern mitfinanziert werden kann;
  • die Anschaffung von technischen Hilfsmitteln für die Station zu ermöglichen, die den Schwestern die Arbeit mit den Patienten erleichtern, aber aus dem normalen Etat nicht finanziert werden können;
  • die Kosten für eine persönliche seelsorgerliche Begleitung der Patienten bei der Pflege durch die Schwestern zu übernehmen, die von keiner Kasse ersetzt werden;
  • das diakonische Bewusstsein in der Gemeinde immer wieder zu wecken und wachzuhalten.
 
Letzte Aktualisierung 09.11.2006