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Evangelisch-Lutherische
Kirche in Bayern Kirchengemeinde Kunreuth Evangelisch im Dekanat Gräfenberg |
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Kunst
in der Lukaskirche - Die Eingangstüre
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Eine Türe, die eigentlich immer geöffnet ist, ist die Türe unserer Lukaskirche. Es ist eine schwere, alte Türe aus Eichenholz. Die Jahrhunderte haben ihre Spuren an ihr hinterlassen. An manchen Stellen ist das Holz rissig geworden. Und trotzdem wirkt diese Türe noch fest und stark. Sie schützt den Eingang der Kirche. Gleichzeitig lädt sie uns ein, die schmiedeeiserne Klinke niederzudrücken und die Kirche zu betreten, den Raum, in dem sich unsere Gemeinde zum Gebet und Lob Gottes versammelt. Die Eisenbeschläge an der Türe verstärken den Eindruck der Festigkeit. Eine solche Türe hält auch Angriffen stand. Wir kennen das von den massiven Türen bei Burgen und Schlössern. Gleichzeitig sind die Beschläge bei unserer Türe so kunstvoll angeordnet, dass sie wie ein Schmuck wirken, der den Wert der Türe unterstreicht. Zwischen
den beiden Türflügeln fällt der geschnitzte Mittelpfosten
auf. In mittelalterlichen Kathedralen wird der Türsturz in der Mitte
oft von einem Pfeiler gestützt. Das ist hier zumindest angedeutet:
Sockel, Schaft, Kapitell - alles ist vorhanden und kunstvoll mit Blattwerk
und Ranken verziert. Das passt zum Schmuck des barocken Portals, das die
Türe einrahmt und ähnliche Verzierungen aufweist. Freilich ist
der Türpfosten hier nur aus Holz und dem einen Türflügel
angefügt. Dr. Walter Zwanzger |
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Letzte
Aktualisierung
09.11.2006
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