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Evangelisch-Lutherische
Kirche in Bayern Kirchengemeinde Kunreuth Evangelisch im Dekanat Gräfenberg |
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Kunst
in der Lukaskirche - Epitaph
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Die Inschrift
teilt dem Betrachter mit: „Anno 1596 und 98 sein..... zwey Kinderlein
mit Namen Magdalena und Johannes in Christo entschlafen“. Wir erfahren
nichts über das genaue Alter dieser Kinder, nicht, wer das Epitaph
gestiftet hat (die Eltern?), nicht wo es ursprünglich seinen Platz
hatte (Friedhof bei der Kirche?). „Lasset
die Kindlein kommen zu mir / In ihren jungen Tagen Mit Recht hat man festgestellt , dass ein solches Epitaph Hinweis ist auf die hohe Kindersterblichkeit in früheren Zeiten. Aber es ist noch mehr: Es ist ein ergreifendes Glaubenszeugnis aus der Vergangenheit und erinnert uns daran, dass die Kinder, die einst in der Taufe zur Gemeinschaft mit Gott berufen wurden, nach ihrem Tod bei Jesus Christus zu Hause sein dürfen. Wie zur Bestätigung dieses Bekenntnisses sind auf der Darstellung unter der Inschrift die beiden Kinder im Gebet knieend abgebildet, umgeben von Blumenranken als Zeichen des ewigen Lebens. Das Epitaph passt zur Aussage des Ewigkeitssonntages: Mit dem Tod hat unsere Christusgemeinschaft, die wir in Wort und Sakrament erfahren dürfen, kein Ende. Unsere letzte Heimat ist das „Himmelreich“, von dem das Evangelium redet. – Kann es eine tröstlichere Botschaft geben, gerade dann, wenn wir unserer Lieben gedenken, die bereits „heimgegangen“ sind? Dr. Walter Zwanzger |
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Letzte
Aktualisierung
09.11.2006
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